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Des Teufels General

Schauspiel in drei Akten von Carl Zuckmayer

Sonntag, 14.1.2018, 19:30 Uhr
EURO-STUDIO Landgraf
2. INTHEGA-Preis DIE NEUBERIN 2016
Mit Gerd Silberbauer in der Titelrolle
In weiteren Rollen: Daniel Pietzuch, Thorsten Nindel, Adrian Spielbauer, Andreas Klein, Peter Schmidt-Pavloff, Markus Fisher, Martina Dähne u.a.


Regie: Klaus Kusenberg
Bühne: Günter Hellweg nominiert als Bühnenbildner des Jahres 2014 (Theaterheute)
Kostüme: Franziska Isensee
Inhalt
Berlin, Spätherbst 1941. Zu Ehren einiger beurlaubter Front-Offiziere gibt Fliegergeneral Harras, der von der Gestapo verdächtigt wird, in die Sabotageaffäre um mysteriöse Abstürze von Kampfmaschinen verwickelt zu sein, in einem Berliner Restaurant eine Gesellschaft. Dabei scheut sich der Draufgänger nicht, das NS-Regime – unter anderem in Gestalt des NS-Kulturleiters Schmidt-Lausitz – zu düpieren. Doch nachdem Harras Bekanntschaft mit den Inhaftierungs- und Verhörmethoden der Gestapo gemacht hat, stellt ihm Schmidt-Lausitz ein Ultimatum: Innerhalb von zehn Tagen muss er herausfinden, wer der Urheber der Sabotageakte ist, sonst…
Als die Abendblätter die Nachricht vom Flugzeugabsturz des jungen Oberst Eilers überbringen, der auch der Sabotage zum Opfer fiel, ist Harras bestürzt. Der Tod des Freundes zwingt ihn dazu, seine Verantwortung und Mitschuld anzuerkennen. In der Hoffnung, die Affäre gemeinsam mit Chefingenieur Oderbruch aufzuklären, macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit – mit ungeahnten Folgen.
Das von Carl Zuckmayer zwischen 1942 und 1945 verfasste Stück, das 1946 im Schauspielhaus Zürich mit Gustav Knuth in der Titelrolle uraufgeführt wurde, stellte sich als größter Theatererfolg der Nachkriegsjahre heraus; allein zwischen 1947 und 1950 erlebte es insgesamt 3238 Aufführungen. Überall diskutierte man Zuckmayers Auseinandersetzung mit Widerstand und Mitläufertum im Zweiten Weltkrieg lebhaft und kontrovers. Zuckmayer wurde zwar aufgrund der positiven Zeichnung der Hauptfigur, des in Hitlers Diensten stehenden Fliegergenerals Harras, politische Ahnungslosigkeit und moralische Skrupellosigkeit vorgeworfen, es ging ihm aber nicht nur um die Mitschuld der Mitläufer, sondern auch um die Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt, wenn Widerstand als Sabotageakt den Tod unschuldiger Menschen in Kauf nimmt.
Klaus Kusenbergs Inszenierung betont die aktuelle bzw. zeitlose Bedeutung des Stücks, indem sie zum Beispiel auf NS-Insignien wie Hakenkreuze oder historisch korrekte Uniformen verzichtet.

 

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