So., 15.3.26 – 19.30 Uhr ABO II
Einszweiundzwanzig
vor dem Ende
Komödie
Eine Namensfindung
von Matthieu Delaporte
mit Heiko Ruprecht, Michael von Au u.a..
Bernhard hat das Gefühl, sein Leben verpasst zu haben. Keine
Frau, langweiliger Job, keine Ambitionen. Das soll aufhören.
Nach dem missglückten Versuch, durch einen Autounfall zu
sterben, will Bernhard den Sprung aus dem Fenster wagen.
Doch auch dieses Vorhaben scheitert, weil plötzlich jemand an
der Wohnungstür auftaucht, der eine Waffe auf ihn richtet. Der
Fremde will ihn erschießen, er zögert jedoch und kommt mit
Bernhard ins Gespräch.
Zwischen den beiden Herren entspinnt sich ein aberwitziger
Dialog um die Gründe für den Freitod des einen und die
Anwesenheit des Anderen.
Es offenbart sich, dass der Möchtegern-Mörder der Tod
persönlich ist und sich nur im Stockwerk geirrt hat.
Als Bernhard im Gespräch begreift, dass nicht er, sondern
Clara, die über ihm wohnt und die er insgeheim bewundert,
von Gevatter Tod mitgenommen werden soll, weckt das bei ihm
neue Lebensgeister und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
◆ Das Stück -das in Paris 2022 uraufgeführt wurde –
überrascht mit seinen Themen: moderne Einsamkeit, möglicher Selbstmord,
existentielle Zweifel.
Ein Spiel zwischen schwarzem Humor und metaphysischer
Offenbarung. Ein Fest des Unsinns.
